Aktuelles

 

Feierlicher Projektabschluss im HVB Forum München


Über drei Semester hinweg tourte die Ethik-Ringvorlesung VerANTWORTung leben quer durch Bayern. Nun ging sie nach drei Semestern und 36 Veranstaltungen an 22 Universitäten, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen zu Ende.

Rund 170 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Bildungsverwaltung, Hochschulen und Schulen waren zum Projektabschluss am 16. Oktober 2013 nach München gekommen. Auch wenn VerANTWORTung leben zu Ende ist, die ethischen Fragen bleiben und so ging auch der Dialog über Verantwortung am Abschlussabend weiter:

„Ist Verantwortung weiblich?“ – Über dieses kontroverse Thema diskutierte Moderator Andreas Poll vom Bayerischen Rundfunk mit:

Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Schirmherr des Projektes
Dr. Marita Kraemer, Mitglied des Holdingvorstandes der Zurich Gruppe in Deutschland und Präsidentin des Frauenbeirats der HypoVereinsbank
Prof. Dr. Dieter Frey vom Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der LMU München, Leiter des Center for Leadership and People Management
Franziska Holzheimer, Wertebündnispatin, Reisepoetin & Poetry-Slammerin

Projektleiter Max Schmidt bilanzierte zum Projektabschluss: „Immer mehr Hochschulen erkennen den Bedarf, ethische Fragen in den Fächern aufzugreifen und stellen sich darauf ein. Unser Projekt wirkte dabei impulsgebend. Das freut mich sehr!“

Für großen Anklang sorgte bei den Gästen auch der exklusive Veranstaltungsort: Mit dem HVB Forum hatte die HypoVereinsbank und dessen renommierter Frauenbeirat dankenswerterweise das historische Gebäude der ehemaligen Staatsbank im Herzen Münchens für die Feierlichkeiten zur Verfügung gestellt. Eine Studierende der Universität Würzburg erhielt zudem den Gewinn aus der Projektverlosung, ein iPad, gestiftet vom HVB Frauenbeirat.

Als eines von mittlerweile sieben Projekten lief VerANTWORTung leben im Wertebündnis Bayern, einem Zusammenschluss von derzeit 107 Bündnispartnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie setzen sich dafür ein, die Werteorientierung und Wertebildung bei jungen Menschen zu fördern. VerANTWORTung leben hatte dabei speziell junge Erwachsene im Fokus.

Mehr Eindrücke zu der Abschlussveranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.

 













 

"Zunehmende Nachfrage nach Wertedebatten"

 










München, 13. März 2013

 

Projekt VerANTWORTung leben präsentiert seine Arbeit

Welchen Stellenwert sollen ethische Fragen und Wertebildung im Studium und an den Hochschulen einnehmen? Diese Frage diskutierte Daniela Arnu (BR) gestern mit Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Landshut, Prof. Dr. Elif Özmen, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Regensburg und Maximilian Peter, Student an der Universität Regensburg. Anlass war die Präsentation der Projektarbeit von VerANTWORTung leben auf dem Wertebündniskongress vor rund 1.500 Gästen.

„VerANTWORTung leben greift einen dringend nötigen Schritt im Bildungssystem auf“, betonte dabei Projektschirmherr Alois Glück. Hintergrund sei die zunehmende Nachfrage nach Wertedebatten, die durch eine ganze Reihe an gesellschaftlichen Krisenerfahrungen entstanden sei. Auch Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch äußerte das „starke Gefühl, dass da etwas fehlt“. Ein „erhobener Zeigefinger“ gegenüber den Hochschulen sei aus seiner Sicht jedoch „unvorstellbar“. Zu gewichtig sei für ihn der „Wert der Freiheit von Forschung und Lehre“. Während in seiner eigenen Hochschulausbildung Wertebildung „überhaupt keine Rolle“ gespielt habe, sei dies heute ohnehin völlig anders.

Aus Sicht der Hochschulpraxis sei es wichtig, die strukturellen Rahmenbedingungen für eine Verankerung ethischer Fragen im Studium zu schaffen, so Prof. Dr. Karl Stoffel. Dafür baue seine Hochschule derzeit ein „Studium Generale“ auf, in dessen Fokus u.a. der Umgang mit gesellschaftlicher Verantwortung und die Entwicklung von Werthaltungen stehen. „Das Bedürfnis nach solchen Auseinandersetzungen ist bei den Studierenden vorhanden“, stellte auch Prof. Dr. Elif Özmen fest. Was fehle, sei der strukturelle Platz für Ethik im Studium. Abhilfe sucht Özmen mit einem neu eingerichteten Lehrstuhl für Werteentwicklung und zivilgesellschaftliches Engagement: Studierende sollen künftig mehr Angebote erhalten, um ethische Fragen zu reflektieren und Urteilsfähigkeit zu entwickeln – und zwar fakultätsübergreifend und anwendungsorientiert. Von besonderer Bedeutung, betonte Student Maximilian Peter, seien Beratungsangebote für Studierende. Sie könnten Orientierung darüber geben, welche Angeboten an den Hochschulen bestehen.

Projektleiter Max Schmidt präsentierte erste Zwischenergebnisse der Projektevaluation: Fast 80 Prozent der Projektteilnehmer empfinden das Angebot an ethischen Veranstaltungen an den Hochschulen als mittel bis klein. Entsprechend ausgeprägt ist daher der Wunsch nach Vertiefung: Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Veranstaltungen zu ethischen Fragen.

 

 

 

VerANTWORTung leben startet in die zweite Runde!

Nach einem gelungenen ersten Projektdurchlauf im Sommersemester 2012 geht „VerANTWORTung leben“ nun in die zweite Runde: Im Wintersemester 2012/13 ist das Themenspektrum erneut vielfältig und spannend. Zahlreiche bayerische Hochschulen bringen sich mit Vorlesungen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen in „VerANTWORTung leben“ ein. Mit dabei: Veranstaltungen zu Internetethik, Medizinethik, Marketingethik, Wirtschaftsethik, Vertrauen in der Arbeitswelt, Interkulturalität in der Lehrerbildung, Werteerziehung an Schulen und zum ethischen Umgang mit Zeit.

Den Semesterauftakt macht eine Veranstaltung der Universität Regensburg: Im Rahmen eines Studientages am 11. Oktober 2012 eröffnet das Institut für Evangelische Theologie speziell Oberstufenschülerinnen und -schülern Reflexionsräume für Fragen zum ethischen Umgang mit Geld. Auch die Hochschule Hof bietet eine Veranstaltung speziell für Oberstufenschülerinnen und -schüler zum Thema Nachhaltigkeit an.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen des Wintersemesters 2012/13 finden Sie im Programmflyer [284 KB] .

Ein besonderes Highlight im Wintersemester 2012/13: Am 25. Oktober 2012 wird „VerANTWORTung leben“ bei der Präsentation des „Wertebündnis Bayern“ und seiner Projekte den Abgeordneten des Bayerischen Landtags vorgestellt.

 

Gelungener Startschuss für "VerANTWORTung leben"

Kloster Benediktbeuern

 

Am 10. Mai 2012 fiel der Startschuss von „VerANTWORTung leben“! Unter dem Motto „Menschlich leben – menschlich sterben“ reflektierten beim „6. Hochschulgipfel Benediktbeuern [753 KB] “ mehr als 100 Gäste aus Hochschulen und Schulen, Kirche, Politik und Gesellschaft ein besonders brisantes Thema: den ethischen Umgang mit Menschen in der letzten Lebensphase. Gastgeber und Organisatoren der Auftaktveranstaltung waren die Katholische Stiftungsfachhochschule München, die Philosophisch-Theologische Hochschule Benediktbeuern sowie das „Generation Research Program“ der LMU München.

Mehr Infos und Eindrücke zum Projektstart finden Sie hier:

 

 

 

 


 

Max Schmidt (bpv) stellt VerANTWORTung leben in einem Videobeitrag in Berlin vor

 

Projektvorstellung in Berlin

Am 13. Oktober 2011 wurden in der Bayerischen Vertretung in Berlin die derzeit sechs laufenden Projekte des "Wertebündnis Bayern. Gemeinsam stark für Kinder, Jugendliche und junge Er-wachsene" der Bayerischen Staatsregierung einem breiteren Publikum vorgestellt - darunter auch VerANTWORTung leben. Zu der Präsentation hatte Emilia Müller (CSU), Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, geladen. In Videoportraits wurden die einzelnen Projekte kurz vorgestellt, in einer Podiumsdiskussion erörterten Wertebündnis-Partner "der ersten Stunde" die Bedeutung von Werten für junge Menschen.

 

Ethik der gesellschaftlichen Verantwortung - Eine Ringvorlesung quer durch Bayern

 

Sitzung der Steuerungsgruppe v. l.: Max Schmidt (bpv), Jutta Kloth (LEV FOS), Saskia Hofmeister (Bay. Staatskanzlei), Birgit Kleinhappl (Bay. Staatskanzlei), Prof. Egon Endres (KSFH) , Prof. Hans Tremmel (KSFH); nicht im Bild: Bettina Nickel (Kath. Büro Bayern).

 

 

Impressum

  |  

Kontakt

  |  


VerANTWORTung leben

Impressum

  |  

Kontakt

  |  

Sie sind hier:  >> Aktuelles